R3. Einheitliche Tagesstruktur
Schüler*innen finden im FREI DAY durch eine klare Struktur Orientierung und Sicherheit im selbstgesteuerten Lernen.
Der FREI DAY folgt einer verbindlichen Tagesstruktur für alle Gruppen (z. B. gemeinsamer Auftakt, Planungszeit, Projektzeit, Reflexion). Diese Struktur wird regelmäßig reflektiert und angepasst.
📝Aufgaben zur Erarbeitung
Räumlichkeiten
Zu Beginn des FREI DAYs ist ein gemeinser Check-In ein wichtiger Bestandteil der Routine.
Für kleine Gruppen wird oft ein Klassenzimmer genutzt.
Wenn es sich um eine ganze Schule handelt oder Klassenstufe, dann können aber auch größere Räumlichkeiten genutzt werden.
Sporthalle
Aula
etc.
Für einen Check-In ist die Nutzung von Mikrofonen und anderer Technik eine große Erleichterung.
Sicherung
Die Integrierung der FREI DAY-Zeiten im Stundenplan.
Insbesondere sind auch die Orte wichtig zu kennzeichen, damit Schüler*innen und Lernbegleiter*innen abgeholt sind.
Es kann auch eine Mappe mit allen nötigen Infos an die Lernbegleiter*innen verteilt werden. Dort können Räume, Namen der Lernbegleiter*innen und E-Mailadressen und/oder Telefonnummern gesammelt werden.
Transparenz
Die Tagesstruktur sollte auch beim Elternabend, wenn es um den FREI DAY geht, vorgestellt werden (Viele Sorgeberechtigte können mit dem FREI DAY an sich zuersten keine klare Vorstellung haben).
Die Publikation des Stundenplans hilft Sorgeberechtigten und Schüler*innen sich zu Orientieren.
🕗 Forum / Check-In
Ein gemeinsamer Check-In mit der gesamten Schulgemeinschaft stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
hier können Good News und Projekt-Updates geteilt werden
gemeinsam LOGO-Nachrichten geschaut werden
zu einem Song gemeinsam gesungen und getanzt werden.
Gäste eingeladen werden, die Impulse geben, um die Schüler*innen zu ermutigen und zu bestärken.
🕘 Planung
Es geht um einen energetischen Start und ein positives Mindset.
Danach planen die Gruppen ihre Aufgaben & Ziele für den Tag. Sie schauen, was sie von wem dafür brauchen und antizipieren was dabei mögliche Herausforderungen sein könnten und wie sie damit umgehen.
Schritt 1 und 2 können beide mit einander kombiniert werden, um den Überblick zu behalten und den Schüler*innen und dem Team ein transperentes Arbeiten zu ermöglichen.
Hierbei kann auch eine Schüler*innengruppe diese Organisation übernehmen und als eigenes Gruppenprojekt etablieren.
🕛 Abschluss/ Check-Out
Zum Abschluss eines FREI DAYs bietet sich eine kurze Reflexion an, bspw. mithilfe eines Stimmungsbarometes im Raum, auf welchem sich die Schüler*innen positionieren können. Zusätzlich können z.B. folgende Fragen genutzt werden:
Das habe ich heute getan/gelernt…
Das nehme ich heute mit…
Mein Highlight des Tages….
Weniger gut war heute…
Darauf bin ich heute stolz ...
Das hat mich heute überrascht ...
Außerdem kann ein FREI DAY mit einem Ausblick auf die kommende Woche und mit dem Teilen von Erfolgen abgeschlossen werden.
🛍️Methodische Handhabung
Der Rote Faden
Ein gelungener Kurzfilm oder ein Motivationsvideo lebt davon, dass er eine klare innere Logik hat. Diese wird durch den roten Faden geschaffen: Er verbindet die einzelnen Elemente der Geschichte miteinander, sorgt für Verständlichkeit und macht die Botschaft für Zuschauer:innen nachvollziehbar. Während ein Storyboard die Geschichte in Phasen zerlegt, ist der rote Faden der Zusammenhalt zwischen diesen Phasen. Er stellt sicher, dass die Geschichte nicht auseinanderfällt, sondern von Anfang bis Ende stimmig wirkt.
Warum der rote Faden wichtig ist:
Verständlichkeit: Zuschauer:innen folgen leichter, wenn sie sofort erkennen, worum es geht und wohin die Geschichte führt.
Konzentration: Der rote Faden schützt davor, zu viele Nebengedanken einzubauen oder sich zu verzetteln.
Emotionale Wirkung: Eine klare Linie ermöglicht, Gefühle gezielt aufzubauen – Spannung, Überraschung, Begeisterung.
Kürze und Prägnanz: Gerade bei 90-Sekunden-Videos ist der rote Faden entscheidend, um die Botschaft knapp, aber wirkungsvoll zu transportieren.
Ein typischer Aufbau für ein kurzes Video (z. B. bei DigitalSchoolStory oder FREI DAY) könnte so aussehen:
a. Aufmerksamkeit gewinnen.
b. Mit einer Frage, einem Bild, einem Statement starten.
c. Beispiel: „Warum brauchen wir mehr Freiraum in Schulen?“
a. Erzählen, warum das Thema für mich persönlich wichtig ist.
b. Authentisch, nahbar, mit einem eigenen Erlebnis oder Gedanken
c. Beispiel: „Ich sehe jeden Tag, dass meine Schüler:innen kreativer sind, wenn sie
selbst entscheiden dürfen.“
a. Das Herzstück: Welche Ideen, Gedanken oder Argumente möchte ich transportieren?
b. Hier klar und strukturiert bleiben, maximal 2–3 Punkte.
c. Beispiel: „FREI DAY bedeutet Verantwortung, Kreativität und Zukunftskompetenzen. Genau das brauchen wir für unsere Schüler:innen.“
a. Der Aha-Effekt oder die zentrale Erkenntnis.
b. Beispiel: „Ich habe gemerkt, dass meine Klasse über sich hinauswächst, wenn sie wirklich selbst gestalten darf.“
a. Ein motivierender Schlusssatz oder eine Einladung an andere.
b. Beispiel: „Darum freue ich mich, den FREI DAY an unserer Schule einzuführen – damit Lernen wieder Begeisterung entfacht.“
Tipps zur Umsetzung des roten Fadens
Vor dem Dreh klären: Was ist meine Kernbotschaft? – Alles im Video muss darauf einzahlen.
Klare Übergänge schaffen: Jeder Abschnitt soll logisch auf den vorherigen folgen.
Wiedererkennbares Motiv nutzen: Ein Bild, eine Metapher oder ein Satz, der sich durchzieht.
Straffen: Lieber weniger Punkte, die klar wirken, als zu viele, die verwirren.
🗂️Materialsammlung
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